Dashboard
Hier stellst du ein, wie viel dir erklärt wird, von nur Zahlen bis ausführlich erklärt. Bei Ausführlich stehen unter jeder Karte auch Tipps von uns: was du konkret tun kannst.
Was besitze ich?
Gesamtwert, alle einzelnen Coins und wie sich dein Geld darauf verteilt. Jeder Fachbegriff mit gestrichelter Linie lässt sich antippen.
Allokation
Wie dein Geld verteilt istDer Ring zeigt, wie sich dein Geld auf die einzelnen Coins verteilt, die Balken darunter dieselbe Summe, nur nach Netzwerk sortiert.
Zwei Sichten auf dasselbe Geld. Oben nach Coin: Wie viel Prozent deines Vermögens steckt in Bitcoin, wie viel in Ethereum, wie viel im Rest. Unten nach Netzwerk: auf welcher Blockchain diese Bestände tatsächlich liegen. Derselbe Coin kann auf mehreren Netzwerken parallel liegen, oben wird er einmal zusammengerechnet, unten aufgeschlüsselt.
Die entscheidende Frage ist nicht, wie viele Coins in der Liste stehen, sondern wie groß das größte Stück ist. Ist ein Stück größer als etwa die Hälfte, ist dein Depot faktisch eine einzige Wette, die anderen Namen ändern daran nichts. Bei den Netzwerk-Balken gilt dasselbe: Liegt fast alles auf einer Chain, teilst du auch deren Risiko.
Klick einen Namen in der Liste rechts an, die Position wird auf der ganzen Seite hervorgehoben: in der Tabelle, im Verlauf, in der Bewegungsliste. So siehst du, was dieser eine Coin bei dir wirklich ausmacht. Ein Klick auf einen Netzwerk-Balken filtert stattdessen das komplette Dashboard auf diese Chain.
Breit verteilt heißt nicht automatisch sicher. Zehn Coins aus demselben Themenbereich, etwa zehn KI-Token, fallen im Zweifel gemeinsam. Der Ring sieht dann gesund aus, obwohl er es nicht ist.
Assets
Jeder Coin einzelnJede Zeile ist ein Coin. Ein Klick darauf klappt Einstandspreis, Netzwerke, Haltedauer und den Preis-Alert auf.
Die vollständige Liste deiner Bestände, standardmäßig nach Wert sortiert. Ø Einstand ist der Durchschnittspreis, den du bezahlt hast; Kurs der heutige Preis; G/V gesamt der Abstand zwischen beiden in Euro; Δ die Bewegung im oben gewählten Zeitraum; Anteil, wie viel Prozent deines Depots dieser Coin ausmacht.
Schau immer zuerst auf Dein Wert, nicht auf die Prozentspalte. Ein Plus von 340 % auf einer 20-€-Position ändert an deinem Gesamtbild nichts, ein Minus von 6 % auf der größten Position dagegen sehr viel. Die Prozentspalte beantwortet „was hat sich bewegt“, die Wertspalte „hat es mich betroffen“.
Sortiere einmal nach Anteil: Die obersten zwei bis drei Zeilen bestimmen praktisch dein ganzes Ergebnis, alles darunter ist Beiwerk. „Kleinstbeträge aus“ blendet den Staub aus, der beim Handeln übrig bleibt und die Liste nur lang macht.
Der Ø Einstand ist nur so gut wie deine Transaktionshistorie. Coins, die per Airdrop oder als Transfer aus einer anderen Wallet kamen, haben keinen echten Kaufpreis, bei ihnen ist die G/V-Spalte nicht aussagekräftig.
Wie läuft es gerade?
Der Verlauf über die Zeit, der ehrliche Vergleich mit dem Markt und was sich heute konkret in deinen Coins bewegt hat.
Wertentwicklung · 30 Tage
Dein Depotwert über die ZeitDie blaue Linie ist dein Depotwert. Die drei Schalter rechts legen BTC, ETH und den Gesamtmarkt als Vergleichslinien darüber.
Solange nur die blaue Wallet-Linie läuft, zeigt die Achse rechts Euro. Sobald du BTC, ETH oder Markt dazuschaltest, rechnet WALYSER alle Linien auf denselben Startpunkt um (0 % am Anfang des Zeitraums), Euro-Beträge und Kurse wären sonst nicht vergleichbar. Unter dem Diagramm stehen Höchst- und Tiefstwert, die Gesamtveränderung, die Schwankung und dein bester Einzeltag.
Interessant ist nicht die Richtung der blauen Linie, sondern ihr Abstand zu den anderen. Steigt dein Depot um 8 %, während der Gesamtmarkt 20 % zulegt, hast du trotz Plus etwas verloren, gegenüber der einfachsten denkbaren Alternative. Die Schwankung sagt dir, wie ruhig oder wild dieser Weg war: Zwei Depots mit demselben Endstand können sich völlig unterschiedlich angefühlt haben.
Fahr mit der Maus über die Linie oder tippe darauf: Für jeden Tag erscheinen die genauen Werte aller eingeschalteten Linien nebeneinander. Schau denselben Verlauf einmal über 30 Tage und einmal über ein Jahr an, bevor du daraus etwas ableitest.
Ein kurzer Zeitraum kann jede Aussage in beide Richtungen drehen. Der Startpunkt entscheidet über das Ergebnis, wer den Beginn frei wählen darf, kann fast jedes Depot gut aussehen lassen.
Performance vs. Markt
Bist du besser als der Markt?30TBalken nach rechts: du liegst vorn. Nach links: der Vergleichsmaßstab liegt vorn.
Dein Ergebnis im gewählten Zeitraum, gegengerechnet gegen drei Maßstäbe: Bitcoin, Ethereum und den Gesamtmarkt. Die Karte beantwortet die Frage, die der reine Gewinn offenlässt, lag es an deinen Entscheidungen oder daran, dass gerade alles gestiegen ist?
10 % im Bullenmarkt kann eine schlechtere Leistung sein als 2 % im Crash. Ein Balken nach links bedeutet: Du hättest mit der einfachsten denkbaren Strategie, dieses eine Ding kaufen und liegen lassen, mehr erreicht. Das ist kein Urteil über dich, aber ein sehr klarer Maßstab.
Liegst du dauerhaft unter dem Gesamtmarkt, schau in „Bewegung in deiner Wallet“ daneben nach, welche Position dich am stärksten ausbremst und vergleiche sie mit ihrem Anteil in der Allokation.
Wenige Wochen sagen wenig. Erst wenn dasselbe Bild über mehrere Zeiträume auftaucht, wird ein Muster daraus. Einzelne Zeiträume drehen sich häufiger, als man erwartet.
Bewegung in deiner Wallet
Was sich heute getan hatLIVENur Coins, die genau diese Wallet hält, nicht die Tagesgewinner des Gesamtmarkts, die du gar nicht besitzt.
Die stärksten Bewegungen der letzten 24 Stunden, gefiltert auf deinen Bestand. Die meisten Apps zeigen an dieser Stelle die Tagesgewinner des gesamten Marktes, eine Liste von Coins, die dich nichts angehen, weil du keinen davon besitzt.
Große Prozentausschläge bei kleinen Positionen sind Rauschen. Was zählt, ist die Kombination aus Bewegung und Gewicht: Ein Minus von 4 % bei einem Coin, der 60 % deines Depots ausmacht, kostet dich mehr als ein Minus von 30 % bei einer Restposition.
Nutz die Liste als Auslöser zum Nachschauen, nicht als Auslöser zum Handeln. Taucht derselbe Coin über mehrere Tage hinweg oben oder unten auf, lohnt ein Blick in seine Zeile in der Assets-Tabelle.
Ein einzelner Tag ist praktisch immer Zufall. Erst wiederholte Muster sind ein Signal und selbst dann sagen sie nichts über morgen.
Wie robust stehe ich da?
Eine Note für dein Depot und daneben drei konkrete Dinge, die du damit anfangen kannst. Diese Frage ist wichtiger als der Gewinn, wird aber fast nirgends gestellt.
Wallet Health
Note von 0 bis 100–Fünf Faktoren, zu einer Zahl gebündelt. Sie sagt nicht, ob du Gewinn machst, sondern wie hart dich ein schlechter Tag treffen würde.
Fünf Faktoren, jeder mit eigenem Balken: Diversifikation (auf wie viele Coins verteilt), Konzentration (wie groß die größte Position ist), Liquiditätspuffer (wie viel du sofort tauschen könntest), Schwankung (wie ruhig dein Verlauf war) und Chain-Streuung (auf wie vielen Netzwerken du liegst). Zusammen ergeben sie eine Note von 0 bis 100.
Die Gesamtzahl ist die uninteressanteste Zahl der Karte. Aussagekräftig ist der kürzeste Balken, er zeigt, an welcher Stelle dein Depot als Erstes reißen würde. Ein Score von 80 mit einem sehr schwachen Einzelfaktor ist gefährlicher als ein gleichmäßiger Score von 65.
Klick auf den schwächsten Faktor. Darunter steht, woran es liegt und was ihn heben würde. Arbeite genau diesen einen ab, bevor du dich um die anderen kümmerst, dort liegt der größte Effekt pro Aufwand.
Ein hoher Score schützt nicht vor Verlusten. Fällt der ganze Markt, fällt auch ein gut aufgestelltes Depot. Er sorgt nur dafür, dass ein Einzelfall, ein Coin, eine Chain, eine Börse, dich nicht umwirft.
Und jetzt?
Was du mit den Zahlen anfängstDrei Schritte- Den schwächsten Balken links anklicken Im Health-Score steht neben jedem Faktor ein Balken. Der kürzeste ist dein wunder Punkt, ein Klick erklärt, woran es liegt und was ihn hebt.
- Einen Crash durchspielen, bevor er passiert Im Stresstest stellst du ein, wie stark die Kurse fallen. Du siehst sofort, was aus deinem Gesamtwert würde, ohne echtes Geld. Zum Stresstest →
- Deine eigene Wallet verbinden Bis dahin rechnet alles auf einer erfundenen Beispiel-Wallet. WALYSER liest nur deine öffentliche Adresse, keine Seed Phrase, kein Konto, dauerhaft kostenlos.
Dein eigenes Dashboard
Nur die Werkzeuge, die du wirklich brauchst, ausgewählt aus dem Katalog, jederzeit änderbar.
- Kein Ratschlag, sondern Rückblick
- Alles gerechnet auf deiner echten Historie
Was hätte ich anders machen können?
Sieben Auswertungen, die deine eigenen Käufe und Verkäufe gegen Alternativen rechnen. Wähle unten aus, was dich interessiert.
🪞 Multiverse-Report
Was andere Entscheidungen gebracht hätten–Dein echtes Depot neben fünf Alternativ-Versionen von dir: nie verkauft, nur BTC gehalten, Whale kopiert, jeden Dip gekauft.
Die ehrlichste Frage, die man sich stellen kann: Wäre ich besser gefahren, wenn ich einfach gar nichts getan hätte? WALYSER nimmt deine tatsächlichen Ein- und Ausstiege und rechnet daneben fünf Parallelwelten durch, in denen du dich anders entschieden hättest.
Nicht auf den Gewinner schauen, sondern auf den Abstand. Liegt „nie verkauft“ weit vor dir, kostet dich dein Verkaufsverhalten Geld. Liegt „nur BTC“ weit vorn, kostet dich deine Coin-Auswahl Geld. Zwei völlig unterschiedliche Baustellen.
Nimm die Zeile mit dem größten Abstand nach oben und formuliere daraus eine einzige Regel für dich. Genau dort liegt das Verhalten, das dich am meisten gekostet hat.
Im Rückblick ist jede Entscheidung leicht. Die Alternativen kannten die Zukunft, du nicht. Der Vergleich zeigt Muster, kein Versagen.
🧬 Financial DNA Profil
Dein wiederkehrendes Muster–Dein Verhaltens-Fingerabdruck: wann und warum du am häufigsten Fehler machst.
Fehler wiederholen sich, weil sie einem Muster folgen: immer dieselbe Uhrzeit, dieselbe Marktlage, dieselbe Stimmung. Diese Karte sucht in deiner Handelshistorie nach genau solchen Wiederholungen und benennt sie.
Die Punkte sind Beobachtungen, keine Diagnose. Interessant wird ein Punkt erst, wenn er auf vielen Trades beruht und du ihn beim Lesen wiedererkennst. Ist ein Muster einmal sichtbar, lässt es sich unterbrechen.
Nimm den auffälligsten Punkt und leg dir dafür im Guardian Mode eine Regel an, die dich in genau dieser Situation warnt, nicht allgemein, sondern für diesen einen wiederkehrenden Moment.
Wenig Handelsdaten heißt wenig Aussagekraft. Bei einer Handvoll Trades findet jede Auswertung Muster, die keine sind.
👻 Ghost-Depot
Whale kopiert, nur simuliertSimulationWas wäre, hättest du seit einem Stichtag eine Whale-Wallet kopiert? Läuft mit, ohne dass echtes Geld im Spiel ist.
Ein Schattendepot: WALYSER spiegelt jede Bewegung der gewählten Wallet in ein zweites, rein rechnerisches Depot und legt dessen Verlauf neben deinen. Kein Kauf, kein Verkauf, kein Risiko.
Entscheidend ist nicht, ob die Whale gerade vorn liegt, sondern über welchen Zeitraum. Eine Wallet, die in vier Wochen glänzt, kann über ein Jahr deutlich schlechter dastehen als du.
Lass eine Wallet mindestens ein paar Wochen als Ghost-Depot mitlaufen, bevor du auch nur einen Euro nach ihr ausrichtest. Das kostet nichts außer Geduld. Schau dir die Wallets mit dem besten Score an →
Die Simulation kennt weder Gebühren noch Slippage noch die Verzögerung, mit der du in Wirklichkeit gekauft hättest. In echt fällt das Ergebnis schlechter aus, nicht besser.
🔦 Time Machine Forensik
Was vor dem Verlust sichtbar war–Nach jedem größeren Verlust: welche Signale damals schon sichtbar waren und was der andere Weg gebracht hätte.
WALYSER rekonstruiert die Lage zum Zeitpunkt deiner Entscheidung: Kursbild, On-Chain-Bewegungen, Liquidität, Whale-Aktivität. Also alles, was damals bereits öffentlich sichtbar war, nicht das, was man erst später wusste.
Achte darauf, ob dieselbe Art von Signal in mehreren Fällen auftaucht. Ein einzelnes Signal ist Zufall. Ein Signal, das vor drei verschiedenen Verlusten stand, ist etwas, worauf du künftig achten kannst.
Schreib dir das wiederkehrende Signal auf und leg dir im Guardian Mode eine Warnregel dafür an. Aus einem Rückblick wird so eine Vorwarnung.
Im Nachhinein wirkt jedes Signal eindeutig. Damals stand es zwischen zwanzig anderen, die nichts bedeutet haben. Diese Karte zeigt, was beobachtbar war, nicht, was erkennbar war.
👀 3 weitere Werkzeuge: Durchhaltevermögen, Zwangspause, Jahresrückblick▼
💎 Diamond Hands Tracker
Wie lange du wirklich durchhältstBeispiel-WalletMisst, wie lange du wirklich hältst, gegen deine eigene Panik-Historie.
„Langfristig halten“ sagt sich leicht. Diese Karte misst, wie lange du tatsächlich gehalten hast, pro Position, gerechnet auf deine echten Ein- und Ausstiege.
Vergleich deine durchschnittliche Haltedauer mit den Positionen, die dir am meisten gebracht haben. Oft liegen die beiden Zahlen deutlich auseinander, in beide Richtungen.
Waren deine besten Positionen auch die längsten, ist Nichtstun deine Stärke. Wenn nicht, ist Durchhalten bei dir kein Vorteil, dann brauchst du eine Ausstiegsregel statt mehr Geduld.
Lange halten ist keine Tugend an sich. Bei einem Coin, der nie wiederkommt, ist Durchhalten schlicht teuer.
🧘 Cooldown-Circuit-Breaker
Zwangspause vor dem KlickBeispiel-WalletLegt bei Panik oder Gier eine kurze Zwangs-Wartezeit ein, bevor du handeln kannst.
Eine selbst gesetzte Sperre. Erkennt WALYSER eine der Situationen, in denen du erfahrungsgemäß Fehler machst, etwa einen starken Kursrutsch oder einen starken Anstieg, läuft erst ein Timer, bevor sich eine Aktion auslösen lässt.
Die teuersten Entscheidungen fallen in den ersten Minuten nach einer starken Bewegung. Eine kurze erzwungene Pause reicht oft schon, damit der Impuls vorbeigeht.
Stell die Wartezeit lieber etwas zu lang als zu kurz ein. Wenn eine Entscheidung nach zehn Minuten noch richtig ist, war sie es vorher auch.
Die Pause gilt nur für Aktionen, die du hier auslöst. Deine Wallet-App und deine Börse kann WALYSER nicht bremsen.
📉 „What Killed You“-Jahresrückblick
Dein Jahr in ZahlenBeispiel-WalletEinmal im Jahr alles auf einer Seite: die teuersten Fehler, das beste Nicht-Verkaufen, dein wiederkehrendes Muster.
Der Jahresbericht ohne Beschönigung: Welche einzelnen Entscheidungen haben dich am meisten gekostet, welches Nichtstun hat dir am meisten gebracht, und welches Verhaltensmuster zieht sich durch beides.
Die teuerste Zeile ist der Ansatzpunkt, nicht die Summe unten. Eine einzelne teure Entscheidung lässt sich als Regel fassen, ein Jahresergebnis nicht.
Formuliere aus der teuersten Zeile eine Regel fürs nächste Jahr. Eine, die du auch wirklich einhältst, mehr als eine hält man erfahrungsgemäß nicht durch.
Ein einzelnes Jahr kann ein Ausreißer sein. Aussagekräftig wird der Rückblick erst, wenn du ihn mehrfach nebeneinanderlegen kannst.
Was passiert, wenn es kracht?
Erst das Szenario durchrechnen, dann die eigene These angreifen lassen. Beides kostet nichts außer ein paar Minuten Nachdenken.
🌊 Stresstest-Sandbox
Crash durchspielen, ohne RisikoDu stellst ein, wie stark die Kurse fallen oder steigen und siehst sofort, was aus deinem Gesamtwert würde. Genau die Zahl, die du im Ernstfall aushalten müsstest.
Simulation ohne Handelskosten, Slippage oder Steuern, sie zeigt die reine Hebelwirkung deiner Allokation.
Ein Rechenblatt, kein Handelsplatz. Du gibst pro Coin eine Kursänderung vor, über ein fertiges Szenario oder über die Regler und WALYSER rechnet deine tatsächliche Allokation damit durch. Heraus kommen drei Zahlen: dein Depotwert danach, der Unterschied zu heute und der Health-Score danach.
Der Unterschied zwischen „mir ist bewusst, dass es fallen kann“ und der konkreten Zahl ist gewaltig. Achte weniger auf den Prozentwert als auf den Euro-Betrag, den müsstest du im Ernstfall aushalten, ohne etwas zu tun.
Fang mit „Crash 2022“ an. Wird dir bei dieser Zahl unwohl, ist das der Hinweis, dass deine Verteilung nicht zu dir passt, nicht, dass der Markt schuld ist. Der Health-Score danach zeigt dir zusätzlich, ob du nach dem Einbruch noch handlungsfähig wärst.
Ohne Handelskosten, Slippage und Steuern gerechnet. In der Realität fällt das Ergebnis schlechter aus, nicht besser. Und im echten Crash bewegen sich Coins stärker im Gleichschritt, als jede Simulation annimmt.
🔴 Red Team AI + Pre-Mortem
Die Gegenposition zu deinem PlanSchreib auf, was du glaubst, WALYSER baut absichtlich die Gegenposition dazu auf und lässt dich den Trade schon als gescheitert durchdenken.
Verbinde deine Wallet, um dieses Feature zu nutzen.
Ein absichtlich einseitiger Anwalt der Gegenseite. Du formulierst eine These in einem Satz, WALYSER sammelt alles, was dagegen spricht und lässt dich den Trade durchdenken, als wäre er bereits gescheitert. Das nennt sich Pre-Mortem.
Wer von seiner These überzeugt ist, sucht unbewusst nur nach Bestätigung. Die Gegenargumente sind kein Urteil, sondern eine Prüfliste: Auf welche davon hast du eine gute Antwort, auf welche nicht?
Findest du drei gute Gründe, warum dieser Trade dein größter Verlust wird, und hast auf keinen davon eine Antwort, lass ihn. Das ist die ganze Regel.
Die Argumente sind bewusst einseitig. Sie sollen deine These belasten, nicht sie objektiv bewerten. Eine gute These übersteht sie.